Sonntag, 30. September 2007

Seattle, zwei Tage Kurzurlaub

Am 25.September bin ich mit Lukas und Olli, meinen Mitbewohnern nach Seattle aufgebrochen.

Ca. 250 Kilometer, wir sind abends losgefahren und kamen nach einer knappen halben Stunde an die Grenze, die Grenze nach Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wie witzig! Um ein dreimonatiges Visa für die USA zu bekommen mussten wir eine Personenakte bei der Grenzpolizei anlegen lassen, mit Bild von uns, was sie da gleich gemacht haben, Fingerabdruck und Pass- Scan. Dafür durften wir dann noch 6$ bezahlen, pro Person. Also nach ca. einer halben Stunde Grenzaufenthalt gings dann nich mehr so ganz munter und etwas mies gelaunt nach Seattle, mittlerweile um 11! Da wir die Übernachtung sparen konnten, danke meines Wohnmobiles, haben wir uns dann ein nettes Plätzchen gesucht, zum schlafen, in ner schönen Gegend, kurz vor Seattle am Strassenrand geparkt.

Von wegen schlaflos in Seattle, geschlafen wie die Murmeltiere haben wir, richtig bequem mit der Matratze hinten im Auto. Nach kurzem Zähneputzen gings dann nach Seattle.











An sich ist die Stadt größer als Vancouver, aber schöner ist sie nicht, nachdem wir eine Weile auf Parkplatzsuche waren sind wir dann durch die Downtown gelaufen und mussten feststellen, dass hier außer Essen, alles günstiger ist. Converse für 39$ ca. 30€, 20" Flatscreen von HP für den PC 250$ also ca. 180€. Da muss man sich ganz schön zusammenreißen :). Shoppingcenter sind hier auch generell größer als bei uns, also mit 490 Geschäften drinnen ist das nichts großes. Und davon sind dann auch 100 für Essen, hehe, hier gibt es überall Essen, Essen und wieder.


Haben uns dann noch entschlossen auf die sky-needle (rechts im Bild), also den Aussichtsturm von Seattle zu gehen. Und nun kommt ein weiterer Grund warum ich mich mit bestimmten Vorstellungen in diesem Land nicht identifizieren kann. Der Eintritt kam uns 16$ und in Deutschland gibts ja Studentenrabatt, aber hier gibts das nicht, hier bekommt man keinen Rabatt, wenn man sich bilden will. Dafür kostete der Eintritt für einen Militärangehörigen nur 12$ und für Kinder von Militärangehörigen 6$ oder so.



Ja, genau meine Devise, weg von den Büchern, hin zu den Waffen, irgendwie muss man ja Öl bekommen, damit die Travelworker aus Deutschland hier noch schön günstig tanken können.
Ganz schön kontrovers, dass man im Rest der Welt versucht spritsparende Autos zu bauen, und in Nordamerika selbst ein Honda Civic 12Liter Normalverbrauch hat.

Joar, dann gings wieder ab Richtung Vancouver, haben noch am Walmart gestoppt und Bier und Wein geholt, da das hier alles billiger ist als in Kanada. Was wir nicht wussten, dass wir das erst nach 2 Tage Aufenthalt in den Staaten hätten importieren dürfen, hmm naja, die Grenzbeamten fragten aber nur ob wir Drogen mithaben oder Frischfleisch, hatten wir nicht, also konnten wir passieren. glück gehabt.

Jetzt bin ich wieder in Vancouver und habe meinen nächsten Roadtrip vor Augen, wir wollen am 5. November aufbrechen, zu dritt um nach San Fransico, L.A., San Diego, Mexico und zurück über Las Vegas, Salt Lake City und den Grand Canyon zu reisen. Das sind 6500Kilometer und entlang der kompletten Westküste der Staaten. Wollen das in 2-3 Wochen schaffen, schalfen nur im Auto und Kosten dafür so ca. 600-800$. Dafür muss jeder von uns erstmal noch ein bisschen arbeiten, aber das wird schon. Bei diesem Ziel vor Augen fällt das nicht schwer.

Soviel erstmal von mir, ihr fehlt mir hier trotzdem alle, die ganzen Deuschlandmatthiase ;).

bis zum nächsten Blog, achso, über Kommentare auf dieser Seite würd ich mich natürlich freuen, müsst euch dafür nicht anmelden.

Bye
Marci